Fußball / Finale ade

Aus und vorbei: die Alten Herren ü35 haben am Freitagabend das Pokal-Halbfinale verloren. Die Fortuna siegte dank eines Doppelpacks von Ali Cengiz mit 2:1. Guido Pniok gelang im ersten Durchgang der zwischenzeitliche Ausgleich.

Der SSC trat gleich zu Beginn der Partie aufs Gaspedal und verlagerte das Spiel in die Hälfte der Platzherren, kam zwar zum Abschluss, aber nicht zum Torerfolg. Inmitten der Drangphase schlug plötzlich Fortuna zu. Die Gastgeber waren aufgerückt, die rechte SSC-Defensivseite nicht richtig besetzt und Cengiz nach Hereingabe per Kopf in Minute 4 zur Führung. Die Kort-Elf wirkte nicht schockiert und erarbeitete sich weitere Großchancen. Nicht unverdient schlug Pniok in Minute 11 dann zu, als er nach Hereingabe von Schröder in Höhe des Elfmeterpunktes frei zum Abschluss kam.Genauigkeit und Zielstrebigkeit waren danach aber weg beim SSC. Zudem häuften sich die Fehler. Hinzu kam, dass die Gäste mit der harten Gangart der Fortunen nicht zurechtkamen. Spielerische Lösungen hatte der SSC dem nicht entgegen zu setzen. Und die Gastgeber hatten noch einen Cengiz, den die SSC-Defensive des Öfteren nicht in den Griff bekam. Zum Glück für den SSC ließ er zwei exzellente Gelegenheit aus, dann war Pause.

Nach der Pause neutralisierten sich die beiden Teams zunächst – bis Cengiz zum zweiten Mal zuschlug. Der SSC war aufgerückt, Fortuna konterte, durch eine Flanke wurde er bedient und überwand Abwehr und Petrak im Tor (53.). Nun war der SSC gefordert und rannte ein ums andere Mal zu Gegenstößen an. Jedoch „Kreativität ade, Zweikämpfe herzlich willkommen“. Das Spiel erstickte an Fouls und Unterbrechungen, weil die Fortunen den knappen Vorsprung männlich verteidigten. Als ein Treffer von Hintze, wegen einer Abseitsposition nicht zählte (68.), schwand die Hoffnung beim SSC. In der Schlussphase gelang es den Gästen nicht mehr, gegen nur noch 10 Fortunen, weil Cengiz gelbrot sah, gefährlich zu werden. Es blieb beim 1:2, weil die Kort-Elf, auch wenn die komplette Viererkette und weitere Stammkräfte fehlten, ihre Qualität erfolgreich verheimlichte.