Fußball / SSC und PSV Wismar trennen sich 1:1

Ein zerfahrenes Spiel fand am Ende keinen Sieger. Die Kort/Turzer-Elf zeigte dabei nur in der zweiten Hälfte phasenweise eine ansprechende Leistung in dem Duell. Alexander Kasper bewahrte schließlich die Alten Herren ü35 vor einer drohenden Niederlage. Er traf zehn Minute vor Schluss zum 1:1 (0:1) – Endstand. Die Gäste aus Wismar waren in der 23. Minute durch Rene Koch in Führung gegangen.

Zunächst konnte sich keine der beiden Mannschaften groß in Szene setzen. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab, und dort wirkten die Gäste robuster und gedanklich schneller. Von der SSC-Offensive war lange wenig zu sehen. Es dauerte bis zur 20. Minute, wo der SSC zu seiner ersten nennenswerten Chance kam. Camara setzte aber seinen Kopfball über den Kasten. Wie gefährlich aber die Gäste sind, zeigten sie beim Führungstreffer. Stellungsfehler in der SSC-Hintermannschaft, und den Schuss von Koch konnte Keeper Frenzel nicht mehr abwehren. Kurz darauf sahen sich die SSC-Trainer gezwungen, auf die Verletzung von Daniel Schmidt zu reagieren. Die wenig erquickende Vorstellung, die schon fast Pfiffe provozierte, nahm durch Klähn nun etwas an Fahrt auf. Die Platzherren kamen zu Chancen, die aber fahrlässig vergeben wurden. Pausenstand – 0:1.

Beide Teams legten im zweiten Durchgang personell nach und hofften auf kreative Momente. Diese zahlten sich aber lange nicht aus. Kampf und Krampf prägten weiterhin das Spielgeschehen. Eine viertel Stunde vor Schluss kam der SSC nochmal besser ins Spiel und startete eine Schluss-Offensive. Die Gäste verteidigten lange geschickt, konnten aber schließlich nicht verhindern, dass Kasper seinen Schuss aus 20 Meter zum viel umjubelten Ausgleich im Tor des PSV unterbrachte. Die Gäste hatten kurz vor Schluss noch die große Chance zum 1:2 – am Ende blieb es aber, zum Glück für den SSC, bei einem gerechten 1:1 Unentschieden.

Trainer Kort brachte nach der Partie zu Protokoll: „So viel Wein kann ich gar nicht trinken, um mir die Spielweise und unser Auftreten heute schön zu saufen. Die ansonsten so viel gepriesenen spielerischen Lösungen gegen so einen Gegner, blieben aus. Zähneknirschend nehme ich das zur Kenntnis.“