Fußball / Unnötige aber nicht unverdiente Niederlage

Der Schweriner SC verlor das Duell der Tabellennachbarn und büßt wichtige Punkte im Platz um Platz 3 ein. Auf den Punkt gebracht, war es der Wille und die Zweikampfbereitschaft, die diese Niederlage herbeiführte. Zu Beginn der 1. Hälfte war der Wille auf beiden Seiten zu spüren. Die Gastgeber zeigten sich kampfbereit und nutzten ihre Vorteile zum 1:0 in der 4. Minute. Die Idee den Gegner durch hohes Pressing zu Fehlern zu zwingen, ging leider nicht auf. Trotzdem ergab sich in der ersten Hälfte ein gutes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Das 1:1 durch Max nicht unverdient. Jetzt wogte das Spiel hin und her und wir kamen etwas besser ins Spiel auch wenn die Körpersprache der Ludwigsluster im gesamten Spiel etwas besser war. Das 2:1 durch Elfmeter brachte nur kurzzeitig etwas mehr Sicherheit in die Partie. Kurz vor der Pause klären wir einen Ball ins Zentrum, schalten zu langsam und der Ball kracht in Wembleytormanier ins Gehäuse. 2:2 zur Pause ein gerechtes Ergebnis. In Halbzeit 2 wurde das Spiel etwas unansehnlicher, trotzdem ist der erste Torschuss auf unserer Seite. Ein schöner Lupfer von Tobi landet leider am Pfosten. Die Zwiekämpfe und vor allem die 2. Bälle landeten immer wieder, so wurde der Druck zunehmend größer. Das 3:2 nach einem Patzer der Hintermannschaft die logische Konsequenz. Wer das große Aufbäumen erwartete, wurde enttäuscht. Mucki und Panos rackerten im Mittelfeld und auch Tommi überzeugte, wie auch Johann mit Willen und Laufbereitschaft. Das es in solchen Spielen aber auf jeden Spieler ankommt, müssten wir nun langsam gemerkt haben. Kaum Überzeugung in den Offensivaktionen und beim Abschluss und Angst vor Fehlern in der Defensive lassen das Ergebnis auf ein deutliches 5:2 für den Gegner wachsen. Etwas zu hoch, da auch wir noch gute Chancen hatten. Glückwunsch an die Jungs aus Ludwigslust, welche an diesem Tag einfach mehr Willen und Einsatzbereitschaft hatten. Wenn wir den Anspruch haben eine Spitzenmannschaft werden zu wollen, müssen wir es in jedem Spiel und Training schaffen an die Grenzen zu gehen, egal wer uns da gegenüber steht und egal welchen Spieler wir eventuell ersetzen müssen. Daran werden wir weiter arbeiten.

SSC: Julie, Friede(Jordie), Tom, Felix S., Lukas, Mucki, Panos(1), Medo(Nick), Max(1), Tobi(Felix), Johann

Text: Alexander Klähn
Foto: Torsten Esche Schulz