Revanche im Regen

SSC beißt sich gegen Gadebusch rein – Werner trifft, Wille siegt (fast) 😉

Montagabend in Lankow, 19:07 Uhr, Nieselregen – und ein Spiel mit ordentlich Pfeffer. Nur wenige Tage nach der 1:5-Pokalabreibung gegen Gadebusch stand direkt das Wiedersehen in der Liga an.

Revanche? Aber sowas von.

Und Gadebusch legte los, als hätten sie noch Restwärme vom Pokalspiel. Bereits in der 5. Minute: langer Ball, Patter kommt nicht ran, der Gadebuscher mit akrobatischer Annahme – Latte! 😳
Kurz gesagt: Der SSC war wach… spätestens jetzt.

Auch danach waren die Gäste zunächst am Drücker, aber der SSC verteidigte mit Herz, Hirn und gelegentlicher Hilfe des Aluminiums. Und wenn doch mal was durchkam, stand da immer noch David „Flugschule Lankow“ Frenzel, der in der 28. Minute eine Flanke mit einer Sahne-Parade entschärfte.

Offensiv? Kam auch!
In der 34. Minute fasste sich Steven „Sachse“ Rauch ein Herz – oder besser gesagt die Pike – und zog aus 25 Metern einfach mal ab. Der Keeper konnte nur mit Mühe parieren, aber leider fehlte der Abstauber.

Halbzeit: 0:0 – aber definitiv kein langweiliges.

Die zweite Hälfte begann – und der Regen legte zu. Jetzt wurde es ein echtes Fritz-Walter-Revival.

Dann die Erlösung für den SSC:

  1. Minute – TOOOOR!
    Langer Ball auf links, Markus Gaedke behauptet stark, legt auf Steven „Sachse“ Rauch, der mit Übersicht die Seite verlagert. Rechts steht André Werner komplett blank, nimmt an, umkurvt den Keeper und schiebt ein.
    1:0 – und plötzlich war da richtig Stimmung auf dem Platz! 💙💛

Kurz danach: wieder Gadebusch, wieder Latte (46.) – aber diesmal war klar:
Heute hat der SSC das Spielglück gepachtet. 😉

Doch in der 49. Minute dann der Dämpfer: Ball im Strafraum angenommen, Drehung, Abschluss ins lange Eck – 1:1.

So ein Tor fällt genau dann, wenn man denkt: „Jetzt läuft’s.“

Was folgte, war kein Fußballleckerbissen mehr – sondern Kampf und Kreisoberliga-Kunst auf nassem Geläuf.

Gadebusch drückte, sammelte Ecken wie andere Panini-Sticker, aber der SSC hielt dagegen – und wie!

Piehler, Patter & Co. verteidigten alles weg, was irgendwie Richtung Tor flog. Und wenn nicht – dann war da immer noch unser Keeper.

In der 67. Minute dann Aufregung pur:

Paul Schmidtke wird im Strafraum gelegt – aus SSC-Sicht ein klarer Fall. Der Schiri? Lässt laufen.

Sagen wir so: Der Pfiff ist vermutlich noch unterwegs.

Kurz vor Schluss nochmal der SSC: Ecke von Thilo kommt gefährlich rein (69.), aber auch hier kein Happy End.

Dann Schluss. 72 Minuten durch, alle nass, alle platt – aber stolz.

Endstand: 1:1

Fazit:
Das war heute richtig stark vom SSC. Nach der Pokalpleite hat die Mannschaft genau die richtige Antwort gegeben: jeder hat gefightet, jeder ist gegangen bis zum Anschlag.
Defensiv kompakt, leidenschaftlich in den Zweikämpfen und vorne immer wieder mit Nadelstichen – genau so stellt man sich ein Revanche-Spiel vor.
Der Punkt fühlt sich nicht wie ein Trost an, sondern wie ein Statement:

👉 Der SSC ist da – und wie!

Mit 4 Punkten und 8:1 Toren bleibt man völlig verdient oben dabei und steht aktuell auf Platz 2.

So kann’s weitergehen. 💙💛🔥

NURDERSSC #SSCBIETAN