Klare Nummer gegen den Spitzenreiter – SSC kassiert 0:7 gegen Anker Wismar

Freitagabend, 18 Uhr, Lankow. Noch kein Flutlicht, dafür aber direkt Vollgas vom Tabellenführer FC Anker Wismar.
Der SSC wollte dem Favoriten möglichst lange auf die Nerven gehen — bekam aber früh einen ordentlichen Wirkungstreffer verpasst.

Bereits in der 3. Minute steckte Wismar stark durch. Der Angreifer stand dabei aus SSC-Sicht allerdings mindestens „interessant“ im Abseits, durfte aber weiterlaufen und spitzelte den Ball an David Frenzel vorbei zum 0:1 ins Netz. Der Start in den Abend war damit ungefähr so angenehm wie ein Tarras-Schuss Richtung ISS 🚀
Und auch die ersten Diskussionen über die Schiedsrichterleistung ließen nicht lange auf sich warten.

Der Tabellenführer zeigte anschließend eindrucksvoll, warum er nach sechs Spielen bei 25:3 Toren steht. In der 20. Minute verlor der SSC zentral den Ball, Wismar lief alleine auf David zu und schob zum 0:2 ein. Nur eine Minute später verhinderte David mit einer starken Eins-gegen-eins-Parade sogar noch Schlimmeres.

Beim 0:3 (28.) kombinierte sich Anker erneut stark durchs Zentrum, ehe ein freistehender Wismarer flach ins Eck einschob.

Nach der Pause dann direkt der erste vernünftige SSC-Angriff: Steven Rauch kam zum Abschluss, zielte aber knapp vorbei. Kurz darauf setzte Patrick „Patter“ Mende mal ein robustes Zeichen im Zweikampf, bei dem die Zuschauer zumindest kurz das Gefühl hatten, dass jetzt auch die Hausherren angekommen seien 😅

Doch wenig später zirkelte Wismar einen Freistoß aus 17 Metern direkt über die Mauer in den Winkel — 0:4.

Danach wurde es weiter bitter. Erst klärte Steven eine scharfe Flanke unglücklich genau vor die Füße eines Wismarers, der aus zwei Metern zum 0:5 einschob. Wenig später kombinierte sich Anker erneut stark in den Strafraum, der letzte Pass wirkte dabei wieder stark abseitsverdächtig — die Fahne blieb unten, 0:6.

Die erste SSC-Ecke gab es erst in der 57. Minute. Paul Schmidtke kam dabei sogar per Kopf zum Abschluss, sein Versuch wurde aber geblockt. Die beste SSC-Aktion des zweiten Durchgangs hatte dann Ruhmer: Mit einem starken Dribbling zog er zentral bis in den Strafraum, blieb kurz vor dem Abschluss aber am letzten Verteidiger hängen.

Den Schlusspunkt setzte schließlich Wismar mit dem 0:7 in der 67. Minute.
Immerhin verabschiedete sich der SSC noch mit einem kleinen Highlight: Paul zog kurz vor Schluss einfach mal aus gut 30 Metern ab 😋

Am Ende steht eine deutliche Niederlage gegen einen heute klar besseren Tabellenführer. Trotzdem ließ sich der SSC trotz des Ergebnisses nie komplett hängen und versuchte bis zum Schluss, wenigstens noch eigene Akzente zu setzen.

NURDERSSC #SSCBIETAN